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Qualitätsanalyse 2012

Sankt-Martini-Grundschule Geldern-Veert

Zur Qualitätsanalyse NRW

Mit dem Schulgesetz vom 27. Juni 2006 wurde die Qualitätsanalyse NRW als zentrales Instrument zur Entwicklung und Sicherung der Qualität von Schulen in Nordrhein-Westfalen landesweit eingeführt. Die Qualitätsanalyse NRW entspricht im hohen Maße dem Anliegen, alle Schulen in Nordrhein-Westfalen in ihrer Eigenverantwortung zu stärken, ihnen detaillierte Informationen als Planungsgrundlage bereitzustellen und ihnen damit nachhaltige Impulse für ihre Weiterentwicklung zu geben.

Das Qualitätsteam nimmt die Schule als Ganzes in den Blick und beurteilt die Qualität des Gesamtsystems auf der Grundlage des Qualitätstableaus Schule NRW. In einem Bericht legt das Team die Ergebnisse vor. Der Qualitätsbericht gibt einen detaillierten Einblick in die internen Prozesse der Schule. Die Informationen zeigen die bestehenden Stärken und Entwicklungsbereiche einer Schule auf. Der Bericht soll Entscheidungshilfen geben, die Stärken der Schule zu nutzen und die Entwicklungsbereiche gezielt anzugehen. Damit ist die Qualitätsanalyse ein wichtiges Instrument zur Selbstvergewisserung. Sie unterstützt Schulen in Ihren weiteren Entscheidungen zur Schulentwicklung und hilft Ihnen, diese Entscheidungen abzusichern.

Die Beobachtung von Unterricht ist ein Schwerpunkt der Qualitätsanalyse. Damit wird die Qualität der Unterrichtsprozesse im Gesamtsystem ermittelt. Eine Bewertung einzelner Lehrkräfte erfolgt nicht. Das Qualitätsteam berücksichtigt bei den Unterrichtsbesuchen die unterschiedlichen Jahrgänge, schulformspezifische Strukturen sowie die Anteile der einzelnen Fächer angemessen. Daneben werden die von der Schule vorgelegten Dokumente und die Aussagen der schulischen Gruppen, die in leitfadengestützten Interviews ermittelt werden, in das Qualitätsurteil einbezogen. Personenbezogene Daten werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Sofern sie Rückschlüsse auf einzelne Personen zulassen könnten, werden sie anonymisiert.

Damit sich alle an Ihrer Schule beteiligten Personengruppen ein eigenes Bild machen können, wird der Qualitätsbericht allen schulischen Gremien zur Verfügung gestellt. Dadurch wird ermöglicht, mit den vorliegenden Daten und Bewertungen innerschulische Entwicklungsprozesse auf breiter Basis zu initiieren oder fortzuführen. Es ist die Aufgabe der Schule, aus dem Qualitätsbericht einen Maßnahmenplan abzuleiten, darüber mit der zuständigen Schulaufsicht eine verbindliche Zielvereinbarung zu schließen und diese umzusetzen.

Die schulischen Gremien dürfen den Bericht über ihren Kreis nur dann weitergeben, wenn die Schule – nach Zustimmung durch die Schulkonferenz – der Veröffentlichung des Qualitätsberichtes zustimmt. Dabei sind die Bedingungen des Datenschutzes – insbesondere die Verschwiegenheitspflicht gemäß § 62 Abs. 5 SchulG – zu beachten.


Die Qualitätsanalyse an der Sankt-Martini-Grundschule

Auszüge aus dem Qualitätsbericht vom 26. Juni 2012.

Der vollständige Bericht ist nach Terminabsprache in der Schule einsehbar.

Berichtsgrundlagen

  • • Dokumentenanalyse (Schulportfolio)
  • • Schulrundgang am 27. Februar 2012 mit der Schulleiterin, dem Hausmeister und einem

Vertreter der Stadt Geldern (Schulträger)

  • • Schulbesuchstage vom 22. bis 24. Mai 2012
  • • 24 Unterrichtsbeobachtungen
  • • 6 Interviews mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften, nicht lehrendem Personal

und der Schulleitung

  • • Akteneinsicht vor Ort

Ergebnisse der Qualitätsanalyse – Gesamtbewertung im Überblick


Bilanzierung: Stärken und Handlungsfelder

Die St. Martini-Schule verfügt in zahlreichen Qualitätsbereichen über Stärken, die wirksam, in Teilen auch beispielhaft ineinandergreifen. Von bemerkenswert hoher Qualität sind die Ergebnisse im Qualitätsbereich drei „Schulkultur“. Die als Handlungsfelder ausgewiesenen Schwerpunkte der systemischen Weiterentwicklung stehen auf der Grundlage des Qualitätstableaus unter Betrachtung der Aspekte und der zugeordneten Kriterien in Korrespondenz zueinander.

Nach Auswertung aller Dokumente, der Unterrichtsbeobachtungen und der Aussagen in den Interviews wird vom Qualitätsteam bilanziert:

Die Stärken der Schule liegen in der

  • • einladenden Ausgestaltung und einem Außengelände, das für die Kinder vielfältige Spiel- und Bewegungsangebote bereithält,
  • • die Lernbereitschaft fördernden und unterstützenden Lernatmosphäre sowie einem von

Wertschätzung begleiteten und die Beachtung von Regeln abgesicherten sozialen Klima,

  • • verantwortungsvoll wahrgenommenen Beratung und einer an den Bedürfnissen der Kinder orientierten Betreuung,
  • • verlässlichen Unterrichtsorganisation, der Zusammenarbeit mit vielen außerschulischen Partnern und einem transparenten Ressourcenmanagement,
  • • stark ausgeprägten Identifikation sowie der gelingenden, von Vertrauen und Unterstützung geleiteten Kooperation der Beschäftigten.

 

Die Handlungsfelder der Schule liegen vor allem in der

  • • Weiterentwicklung des schulinternen Curriculums bei gleichzeitiger Konkretisierung des Leistungskonzeptes,
  • • Unterrichtsentwicklung sowie der Vermittlung von Schlüsselkompetenzen, insbesondere im Hinblick auf die systematische Verankerung eines Medienkonzeptes.

 

Diese Handlungsfelder sind die Basis der Zielvereinbarungen, die mit der Schulaufsicht getroffen wurden. Sie bilden die Grundlage für unsere Schulentwicklungsarbeit in diesem und den beiden folgenden Schuljahren.